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Weizen sorgt für perfektes Brot

Beim Getreideanbau unterscheidet man zwischen Brotgetreide und Futtergetreide. Das Brotgetreide wird für die menschliche Ernährung genutzt und zu Brot oder anderen Lebensmitteln verarbeitet. Das Futtergetreide dient zur Fütterung der Nutztiere. Vor allem Hühner und Schweine fressen viel davon, weil sie im Gegensatz zu Kuh & Co. kein Gras verwerten können.


Weizen auf dem Feld.

Weizen

Wichtigstes Brotgetreide ist der Weizen. Dabei handelt es sich um eine der ältesten vom Menschen angebauten Pflanzen. Weizen eignet sich dank der enthaltenen Eiweissstoffe optimal zum Verarbeiten und zum Backen.

Dinkel in Nahaufnahme.

Dinkel

Die Getreidesorte Dinkel war während Jahrhunderten das beliebteste Brotgetreide. Er ist eng mit dem Weizen verwandt. In der Schweiz produzieren immer mehr Bäuerinnen und Bauern Urdinkel. Dabei handelt es sich um ursprüngliche Dinkelsorten, die nicht mit Weizen gekreuzt worden sind. Aus Dinkel stellen BäckerInnen unter anderem Spezialbrote her. Auch für Teigwaren ist er geeignet.

Roggen auf dem Feld.

Roggen

Teig aus Roggen ist weniger dehnbar als Weizenteig. Vor allem als sogenannter Sauerteig lässt er sich aber auch zu Brot verarbeiten. Eine bekannte Brotspezialität aus Roggen ist das Walliser Roggenbrot. Diese verfügt als einziges Schweizer Brot über die geschützte Ursprungsbezeichnung AOP.

Hafer auf dem Feld in Nahaufnahme.

weitere Getreide­sorten

In kleinerem Rahmen bauen Landwirtinnen und Landwirte Getreidesorten wie Emmer, Einkorn, Hafer und Gerste oder Pseudogetreide wie Amarant oder Quinoa an.


Viele frische Brote in Nahaufnahme.

Brot

Ob zum Zmorge oder zum Znacht – wir lieben frisches Brot. Am besten schmeckt es direkt aus dem Ofen der Bauernküche.

Weisser Quinoa verstreut.

Quinoa

Seit einigen Jahren hat Quinoa einen Platz in der Schweizer Küche gefunden. Das «Anden-Korn» hat einen hohen Proteingehalt und viele essenzielle Aminosäuren. Der Run führt jedoch zu steigenden Preisen für das Grundnahrungsmittel in den Anbauländern.


Alternativen bei Gluten-Unverträglichkeit

Gluten ist ein Eiweiss, das unter anderem im Weizen vorkommt. Es ist dafür verantwortlich, dass der Teig gut zusammenhält und elastisch ist. Die Lebensmitteindustrie setzt das Klebereiweiss wegen seiner Eigenschaften auch in anderen Produkten wie verarbeiteten Fleischprodukten oder in Fertigsaucen ein. Wer unter Glutenunverträglichkeit – der sogenannten Zöliakie – leidet, kann zu Getreidealternativen greifen. Pseudogetreide wie Amarant, Quinoa und Buchweizen, aber auch das Süssgras Hirse sind gut schmeckende Alternativen. Mittlerweile gibt es eine grosse Auswahl an glutenfreiem Mehl zu kaufen, womit auch Betroffene backen und kochen können.


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